Geschichte der Stadthalle Schmallenberg

Die Geschichte der Stadthalle Schmallenberg ist eng mit der fortschreitenden Entwicklung der Stadt Schmallenberg in der Nachkriegszeit verknüpft. Aufgrund des schlechten Zustandes der damaligen Schützenhalle, die darüber hinaus nicht mehr den Erfordernissen und Ansprüchen einer wachsenden Stadt gerecht wurde, begann man bereits 1951 mit der Planung. Da die damalige Eigentümerin des Grundstückes einem Verkauf jedoch zunächst nicht zustimmte, wurde bereits an anderer Stelle mit den Ausschachtungsarbeiten begonnen. Erst dank des Einsatzes des bei der Kommunalwahl 1952 erstmalig gewählten langjährigen Bürgermeisters Paul Falke konnte der jetzige Standort realisiert werden. Für die kleine Stadt Schmallenberg mit ihren damals nur rd. 4000 Einwohnern war der Bau einer Stadthalle in dieser Größenordnung eine große Herausforderung und nicht unumstritten. Zwar konnten die ungeheuren Baukosten von 1,2 Mio DM (dies entsprach dem Gegenwert von rd. 48 Einfamilienhäusern) Dank guter Steuereinnahmen schon damals vollständig aus eigenen Mitteln finanziert werden, aber der Bund der Steuerzahler sprach aufgrund der Größenverhältnisse von einer Verschwendung von Steuergeldern und eine Zeitung titelte: „Eine Stadt hat Sorgen: Zuviel Geld“.  Der verantwortliche Architekt Horst Retzki war auch an der Planung der Dortmunder Westfallenhalle beteiligt und so wurde die Stadthalle in den Anfangsjahren auch als „Westfallenhalle des Sauerlandes“ oder „Sauerlandhalle“ bezeichnet.

Die damals vergleichsweise große Besucherkapazität und die gute Erreichbarkeit mit Bahn und Autobus von den Industriezentren und Großstädten des Westens ermöglichten eine Vielzahl von Großveranstaltungen. Namhafte Unternehmen wie z. B. die Fa. Karstadt, Essen, die Kronenbrauerei Dortmund oder die heimische Fa. Falke feierten ihre Betriebsfeste in dieser Halle. Zahlreiche Musikveranstaltungen der heimischen Künstler Geschwister Leismann und Tom Astor sowie Gastspiele u.a. von Jule Neigel, Vicky Leandros, Patrick Lindner, Wolfgang Petry, Udo Jürgens, PUR oder den Backstreet Boys brachten die Stadthalle an die Grenze ihrer Kapazität. Zu politischen Veranstaltungen konnte man  die Altkanzler Dr. Kurt-Georg Kiesinger und Dr. Helmut Kohl begrüßen. In den 60-iger bis Anfang der 70-iger Jahre gab es eine Reihe hervorragender Boxveranstaltungen wie den internationalen Länderkampf Irland – Westfalen oder die Ausscheidungskämpfe zur Westfalenmeisterschaft der Amateurboxer zu bejubeln. Der WDR produzierte hier Livesendungen wie „Mittwochs in“ oder „Der blaue Bock“ mit Heinz Schenk.

In der Urkunde zur Grundsteinlegung am 12. Oktober 1953 heißt es: „Das Haus soll eine Pflegestätte bürgerlichen Gemeinschaftssinns, alter Tradition, kultureller und geselliger Veranstaltungen und ein Geschenk der Stadt an ihre Bürger sein.“ Auch wenn die Durchführung absoluter Großveranstaltungen in Konkurrenz zu neu errichteten Veranstaltungsarenen großer Städte nicht mehr rentabel ist, so trifft diese Aussage auch heute noch in vollem Umfang zu.  

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