Wärmepotential des Bergwassers in Schiefergruben

In nicht mehr genutzten Grubenräumen der Schiefergrube Magog stehen mehr als 25 000 m³ Wasser mit einer Temperatur von 9 °C, die ein erhebliches Wärmepotential bergen, das in einem Nahwärmesystem zur Heizung von Gebäuden mittels Wärmepumpen verwendet werden könnte.

An mehreren Orten in der Schweiz wird Wasser aus Tunneln in Nahwärmesystemen verwertet, im Ruhrgebiet wird Grubenwasser thermisch genutzt. Diese Beispiele zeigen, dass ein wirtschaftlich interessantes Potential vorhanden sein könnte, das für Bad Fredeburg noch standortspezifisch bewertet werden muss.

Nach ersten Schätzungen steht unterhalb der Schiefergrube Magog eine Wärmemenge von ca. 10 Mio. kWh pro Jahr zur Verfügung. Das entspricht dem Wärmebedarf von ca. 400 Haushalten. Um dieses Potential langfristig sicher zu stellen soll die thermische Ergiebigkeit des Wasservorrats untersucht werden.

Die Ergebnisse wären relevant auch für andere Standorte im Sauerland. Schieferbergbau hat es bis ca. 1985 an verschiedenen Standorten gegeben, so auch im Raum Nuttlar/Ostwig, in Bad Berleburg und in Willingen.

 

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